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  Tracktorpulling
 









In der DTTO wird zur Zeit in elf Klassen gefahren. Davon entfallen vier Klassen in den Bereich Gardenpulling sowie eine Klasse für Standardtraktoren. 

Die Klasse des "gequälten Eisens". Seit Saison 2004 werden die Pro und Super Stocks in getrennten Klassen gefahren. Der Einfachheit halber stellen wir ihnen die Tractoren aber noch weiterhin als eine Klasse vor (da die Pro Stocks eigentlich nur limitierte Super Stocks sind)

Hier erhalten sie einen Überblick über die Teams, die in den sieben Wettkampfklassen um die Deutsche Meisterschaft fahren. Auf einigen Veranstaltungen fahren auch ausländische Teams um den Tagessieg mit.

Die leichteste der Freien Klassen bildet den Einstieg in das Freie Klasse Lager. Das geringe Eigengewicht erlaubt nicht ganz so brutale Leistungen wie in den schweren Klassen, dafür entschädigt die 2.5 t mit einem spannenden Wettkampf, in dem das Feld relativ dicht zusammen liegt. Wer in der 2.5 t Klasse gewinnen kann zeigt, dass er sein Handwerk versteht und es häufig nur am nötigen Kleingeld oder Sponsor mangelt, um in den größeren Klassen mitzuhalten. Die deutsche 2,5t bietet den härtesten Wettkampf in ganz Europa.

Die 3,5t Klasse gehört international zu den am härtesten umkämpften Klassen. Sei es im Heimatland des Pullings, den USA, Down Under in Australien oder halt in Europa: Die 3,5t wird überall seit Urzeiten gefahren. Die semiprofessionellen Teams liefern sich spannende Kämpfe, indem sie ihre Tractoren aus der 4,5t  um einen Motor erleichtern und den Hobbyisten gewaltig einheizen. Als rein privates Team ohne Sponsoren in der 3,5t Klasse in die Spitze vorzustoßen ist zwar nicht unmöglich - aber ganz schön teuer. 

Die 4,5t Freie Klasse ist die wohl härteste Klasse in Europa. Mit weniger als 6000 PS braucht man eigentlich nicht auf eine vordere Platzierung hoffen. Wer in der 4,5t Klasse erfolgreich ist, kann sich zu den besten Pullern zählen. Die Materialschlacht ist ohne Sponsoring eigentlich nicht zu finanzieren, so dass nicht sehr viele Teams in dieser Klasse an den Start gehen. In Deutschland sind wir zum Glück in der Lage, diese Klasse noch mit einem guten Starterfeld zu präsentieren. Ausländische Gaststarter sorgen häufig noch für etwas Salz in der Suppe. 

Die 5,4t Freie Klasse fristet in Europa ein Schattendasein. Lediglich in Österreich und Deutschland wird die ehemalige Königsklasse gefahren. Da es keine internationalen Wettkämpfe für diese Klasse gibt, haben sich viele der großen Teams aus der Klasse zurück gezogen. Trotzdem bleibt es die einzige Klasse ohne Limits für die zur Zeit einige neue Tractoren gebaut werden, die in den leichteren Klassen wohl nicht zu realisieren sind. Auch kommt es in dieser Klasse nicht so auf filigrane Technik an. Durch das hohe Eigengewicht kann die Leistung der Motoren voll umgesetzt werden. Hier zählt einfach nur die pure Kraft.

Irgendwann mal als Einsteigerklasse gedacht, tobt der Kampf um Punkte inzwischen auf einem sehr hohen Niveau. Viele Teams haben mehr Motorleistung als sie umsetzen können, so dass das fahrerische Können und die Vorbereitung des Tractors über Sieg und Niederlage entscheiden. Die deutsche Minipullerklasse gehört zu den besten Europas. Die ersten 5 der DM können sich mit den besten Teams Europas messen.

 
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